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Ich aber singe dir vom Schnee, geliebte Hildegard. Er fiel, du warst nicht da, er fiel ganz unverhofft. Ich weiß, wir haben uns, eh’ er vom Himmel fiel, gezofft, Du gingst, wohin? Ich weiß es nicht. Du kannst so hart,
So hart sein, Hildegard. Ich möchte mich versöhnen. Es ist der frische Schnee, der mir die Seele wäscht, Und auf Verzeihung hoffend, bin ich vorgeprescht, Mich als dein Lamm – des Zoffens zu entwöhnen.
Dein Lamm, das ich von Anbeginn der Liebe, die uns bindet, Doch immer war, du weißt es Herzenshildchen, stimmts? Das Flämmchen zwischen dir und mir, ich frage: Glimmts Nun wieder und ein halbwegs gutes Ende nimmts Mit uns? Du schweigst? Du kannst so hart sein, Hildegard. Ich steh im Schnee, und meine Lebensfreude schwindet.
(c) Peter Welk
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