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Und wenn dir die Welt nicht mehr gefällt: Es währt nichts ewig auf dieser Welt, Der kleinste Ärger, die größte Qual Sind nicht von Dauer, sie enden mal, Wie’s auch kommt, nimms hin, was immer es sei, In fünfzig Jahren ist alles vorbei.
Und ist auch ein Anderer klüger als du, Dann freu dich drüber und lach dazu, Was nützt sein Wissen, stirbt er vorher, Bist du am nächsten Tag klüger als er, Kriegst Doktorhut oder auch zwei, Doch in fünfzig Jahren ist alles vorbei.
Und wird alles teuer, dann murre nicht, Und zahl deine Steuer und knurre nicht, Und nimmt man dir alles, dann klage nicht, Und kriegst du’n Dalles, verzage nicht, Nur der, der nichts hat, ist glücklich und frei, Und in fünftig Jahren ist alles vorbei.
Und sitzt du im Zugabteil eingezwängt, Und dir wird noch’ne Frau auf den Schoß gedrängt, Und die hat noch’ne Schachtel auf dem Schoß, Und du wirst die beiden Schachteln nicht los, Und die Füße werden dir schwer wie Blei: In fünfzig Jahren ist alles vorbei.
Und kommst du als Ehemann schwankend nach Haus, Halb drei in der Nacht, und sie jammert sich aus, Dann leg dich zu ihr und flüst’re: Verzeih, Wär ich zu Hause geblieben, wär‘s auch halb drei. Und hört sie nicht auf mit der Litanei, In fünfzig Jahren ist alles vorbei.
Und fürchte dich nicht, ist derTod auch nah, Je mehr du ihn fürchtest, um so eh’r ist er da. Vorm Tode sich fürchten hat keinen Zweck. Du erlebt ihn ja nicht, wenn er kommt, musst du weg, Und geht’s in die Hölle, ’s ist einerlei, In fünfzig Jahren ist auch das vorbei. Wirst schon sehn, dann ist alles vorbei.
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